Immobilien München
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Selbst genutzte Immobilie: Viele Freiheiten und Vorsorge fürs Alter

Eine selbst genutzte Immobilie bietet ihren Besitzern neben vielen Freiheiten – vom Musikgenuss in beliebiger Lautstärke bis zur Gestaltung eines eigenen Gartenreiches vor der Haustür – auch handfeste finanzielle Vorteile: Sie ist ein cleveres Investment und wird für viele Deutsche zu einer echten Alternative gegenüber Aktien oder Fonds, die ihre besten Tage offenbar gesehen haben und in den vergangenen Wochen massiv unter Druck geraten sind. Und da die Deutschen als konservative Anleger bekannt sind und „sicheren“ Sparformen trotz realem Wertverlust weiterhin die Treue halten, stehen selbst genutzte Immobilien hoch im Kurs.

Auch wenn im Gegensatz zu einer vermieteten Wohnung bei den selbst genutzten vier Wänden keine Extra-Euros ins Portemonnaie des Besitzers fließen, rentiert sich der Eigenbedarf. Wird der spätere Verkaufspreis auf die Wohndauer umgelegt, entsteht eine attraktive Rendite. Zudem können Eigennutzer unter bestimmten Umständen steuerliche Vorteile nutzen und sie genießen eine hohe Anlagesicherheit – denn wenn die Inflation zuschlägt und Sachwerte steigen, dann wächst auch der Wert der selbst genutzten Immobilie.
Die eigenen vier Wände sind also unterm Strich eine gute Investition – nicht nur auf kurze Sicht, wenn sich der Besitzer über den eigenen Garten und den Abstand zum nächsten Nachbarn freuen kann. Eine selbst genutzte Immobilie ist fester Bestandteil einer soliden Altersvorsorge. Denn wenn die Besitzer ins Rentenalter eintreten, haben sie meist einige hundert oder gar tausend Euro weniger zur Verfügung. Wer dann keine Miete mehr bezahlen muss, hat meist noch finanzielle Luft nach oben für einen angenehmen Lebensabend. Dagegen zahlen Sparer bei den meisten anderen Altersvorsorgeprodukten drauf, weil Erträge bei der Fälligkeit der Versicherung der regulären Besteuerung unterliegen, egal, ob eine Auszahlung oder die Verrentung der Versicherungssumme gewählt wird. Zudem ist der Kapitalerhalt verloren, wenn der Versicherte stirbt – eine selbst genutzte Immobilie kann dagegen an die nächste Generation weitergegeben werden.

Wer wohl noch bis vor ein paar Jahren als Spießer galt, wenn er sein Geld von Aktien und dem Sparbuch in eine eigene Wohnung oder ein Haus umschichtete, ist nun auf der sicheren Seite – und diejenigen, die ihn argwöhnisch beäugt haben, müssen nun zittern. Denn das Jahr 2015 hat mit einem Crash an den Anleihemärkten und Turbulenzen an der Börse die Investoren stark verunsichert – für die Altersvorsorge kommen diese Anlageklassen schon lange nicht mehr infrage. Dagegen stehen Sachwerte hoch im Kurs, allen voran Gold. Doch das gelbe Metall ist von einem Masseninvestment noch ein Stück entfernt – ganz anders als die selbst genutzte Immobilie, die seit Jahrzehnten als Zeichen für Wohlstand und Sicherheit gilt.

Eigentumswohnung für Eigenbedarf

Bevor die Einweihungsfeier im eigenen Haus steigt, sind allerdings einige Hürden zu nehmen und Berechnungen anzustellen. Denn lange bevor Wohnung oder Haus in den Besitz des neuen Eigentümers übergehen, fallen diverse Kosten an – beispielsweise Zinsen für den Kredit, mit dem die Immobilie gekauft wurde, aber auch Erwerbsnebenkosten: die Grunderwerbsteuer, Notarkosten und Maklergebühren.

Sind diese Details geklärt, zahlt sich eine selbst genutzte Immobilie jedoch schnell aus. Ein Beispiel: Haus und Grundstück in Vorort-Lage der meisten Landeshauptstädte sind für etwa 450.000 Euro zu bekommen, wenn die Nebenkosten einberechnet sind. Für ein 150-Quadratmeter-Haus wird schnell eine Monatsmiete von 1.500 Euro fällig. Wer das Haus kauft, ist nach etwa 25 Jahren schuldenfrei – und besitzt dann eine Immobilie, die normalerweise deutlich über dem ursprünglichen Kaufpreis auf dem freien Markt einbringt. Allerdings gilt es, bei der Standortwahl aufzupassen – einige Regionen in Deutschland, insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern, haben einen massiven Wertverlust bei den Grundstückspreisen erfahren. Dagegen war eine Entscheidung für eine selbst genutzte Immobilie in Boom-Regionen wie Hamburg, München oder dem Ruhrgebiet in den allermeisten Fällen goldrichtig – hier sind die Grundstückspreise in den vergangenen Jahren regelrecht explodiert, eine Verdoppelung des Immobilienwertes innerhalb von drei Jahren ist keine Seltenheit.

Unser Portfolio an Immobilien für den Eigenbedarf: